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300 Erzieherinnen und Erzieher bei Protestaktionen in Dresden und Leipzig

Am 06.03.2025 beteiligten sich sachsenweit die Beschäftigten zahlreicher kommunaler Kindertageseinrichtungen und Horte an einem ganztägigen Warnstreik. Dazu aufgerufen hatte der Sächsische Erzieherverband mit seiner Spitzengewerkschaft dbb beamtenbund und tarifunion. Neben einer besseren Bezahlung fordern die Kolleginnen und Kollegen Entlastungen und damit einhergehend die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Arbeit in der frühkindlichen Bildung.

In Dresden verschafften sich die Kolleginnen und Kollegen zusammen mit den anderen Mitgliedsgewerkschaften des Sächsischen Beamtenbundes und Tarifunion lautstark Gehör. Die Blockadehaltung der Arbeitgebenden in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen Mitte Februar kann nicht hingenommen werden. Die Beschäftigten im kommunalen Bereich versammelten sich daher vor dem Gebäude des Kommunalen Arbeitgeberverbands Sachsen zu einer Kundgebung.

Auch in Leipzig versammelten sich die Kolleginnen und Kollegen aus kommunalen Einrichtungen der Region und formulierten Ihre Forderungen an die Arbeitgebenden. Konkret fordern die Gewerkschaften eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro mehr im Monat. Drei zusätzliche freie Tag sowie ein Tag für Gewerkschaftsmitglieder sollen für Entlastung sorgen und die hohe Verdichtung der Arbeit in den Kitas und Horten ausgleichen.

Wir danken den Kolleginnen und Kollegen, die sich aktiv vor Ort beteiligt haben. Die dritte und entscheidende Verhandlungsrunde beginnt am 14. März 2025