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Schlichterspruch zum Sozial- und Erziehungsdienst: Verhandlungen können wieder aufgenommen werden

Die beiden Schlichter Georg Milbradt und Herbert Schmalstieg haben am 23. Juni 2015 in Bad Brückenau eine Empfehlung zur Entschärfung des Tarifkonflikts im Sozial- und Erziehungsdienst vorgelegt. Für deren Annahme haben sich sowohl die Vertreter der Arbeitgeber als auch der Gewerkschaften in der Schlichtungs­kommission ausgesprochen.

„Im Unterschied zu dem Angebot der Arbeitgeber von Ende Mai 2105 werden in diesem Schlichterspruch Verbesserungen für einen großen Teil der Betroffenen aus verschiedenen Bereichen des Sozial- und Erzieherbereichs vorgesehen“, konstatiert Simone Hagedorn vom Sächsischen Erzieherverband.

Nach viertägiger Schlichtung liegt damit ein Kompromissvorschlag vor, der „eine gute Grundlage für die nächste Verhandlungsrunde“ ist, erklärt Simone Hagedorn, die zu den wiederaufgenommenen Verhandlungen am 24. Juni 2015 in Offenbach vor Ort sein wird.

Die Gewerkschaften und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) verhandeln bereits seit Februar über eine verbesserte Eingruppierung der Arbeit im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes. Die Schlichtung war vereinbart worden, nach dem auch nach sechs Verhandlungsrunden und einem vierwöchigem Streik kein Ergebnis erzielt werden konnte.

Einigungsempfehlung der Schlichtungskommission

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